Computerspielemuseum Berlin

WARNUNG: Ein Wiedersehen mit den Helden deiner Jugend lassen dich alt aussehen.

Anfang des Jahres stattete ich dem Computermuseum in Berlin einen Besuch ab. Ein Freund, der vor über 10 Jahren nach Berlin gezogen ist, hat mir dieses Museum wärmstens empfohlen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen.

HARD FACTS:
Eintritt-Normal: 9 €
Ermäßigter Eintritt: 6 €

Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 10-20 Uhr, Freitag bis Samstag 10-21 Uhr

Das Computerspielmuseum befindet sich an der sehr schönen Karl-Marx-Allee. In der direkten Nachbarschaft des Museums laden verschiedenste Restaurants zu einem gemütlichen Essen nach dem Museumsbesuch ein. Wir entschieden uns für das vietnamesische Restaurant Waterlily und wurden nicht enttäuscht.
Die Austellung des Museums ist überschaubar. Erwartungsgemäss gibt es zu jeder Epoche der Computerspielgeschichte diverse Exponate, angefangen vom ersten Videospieleautomat aus dem Jahre 1971 bis hin zu aktuellen Virtual Reality Spielen. Viele Spiele können gespielt werden, womit  das Museum mit einer hohen Interaktivität punkten kann. Da ich in diesem Post nicht auf die gesamte Ausstellung eingehen werde, stelle ich dir meine persönlichen 4 Highlights des Museums vor.

Painstation

Das ungewöhnlichste Ausstellungsstück ist die sogenannte Painstation. Wer eine Runde auf der Painstation spielen möchte, muss unterschreiben, dass dies auf eigene Verantwortung geschieht. Diese Pong-Variante bestraft die Fehler des Spielers mit Stromstössen, Hitzeimpulsen und Schlägen mit einer integrierten Gummipeitsche. Somit gibt die Painstation dem Spieler ein intensives haptisches Feedback. Man könnte die Painstation als DualShock (Controller mit Vibrationsfunktion) Extreme bezeichnen. Trotz (oder gerade wegen) dieses sehr speziellen Konzepts scheint die Painstation bei den Museumsbesuchern sehr beliebt zu sein.

painstation Painstation

Automatenhalle

Da ich leider wenig Ahnung von Automatenspiele habe, kann ich leider keine ausführliche Auskunft zu diesem Bereich geben. Mich hat die Automatenhalle etwas an ihre grossen japanischen Geschwister erinnert.

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Heimbereich

Im Heimbereich können Spiele-Klassiker der 70er Jahre gespielt werden. Das Museum hat sich die Mühe gemacht, zeitgemäss ausgestatete Zimmer einzurichten, wodurch wir eine kleinen Zeitreise erleben durften.

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Virtual Reality

In diesem Bereich können gegen eine zusätzliche Gebühr von 2 Euro folgende 3 Virtual Reality Spiele gespielt werden:

VR erfahrene Besucher werden in diesem Bereich sicherlich wenig Neues erfahren. Wir hatten jedoch, mit unserer sehr begrenzter VR-Erfahrung, einen Heidenspass.

Computerspielmuesum Berlin

Fazit

Ich kann jedem das Computerspielmuseum wärmstens empfehlen. Gerade in Sachen Interaktivität macht das Computerspielemuseum den meisten anderen Museen etwas vor.

Mich würde deine Meinung zum Museum interessieren. Schreib einfach in die Kommentare.

 

 

Bilder: https://de.wikipedia.org/wiki/Painstation

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tumiu – multimediales Reisetagebuch

Da sich dieses Blog nicht nur an Olap- und Java-Freaks richtet, schreibe ich mal etwas abseits meiner beruflichen Tätigkeit.
Als Hobby-Fotograf, der gerne reist, treibe ich mich auf ein paar Foto-Portalen herum. Neben den alten Hasen wie Flickr gibt es weitere Portale, bei denen sich ein Besuch lohnt. Das Portal tumiu.de hebt sich zum Beispiel von den traditionellen Foto-Portalen ab. Denn zusätzlich zu den herkömmlichen Funktionalitäten Bilder zu veröffentlichen, zu taggen und diese anschließend einer Geo-Koordinate zuzuordnen (Geo-Tagging),  kann der Benutzer bei tumiu  Orte und somit verschiedene Bilder miteinander verknüpfen. So können Reise-Routen erstellt werden. Ich habe tumiu genutzt, um meine Indien-Reise und meinen Besuch im ungarischen Balaton im Netz zu veröffentlichen.

Tumio
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